Übungsfragen zur Vorlesung "Allgemeine und Anorganische Chemie I "
WS 2007/08 (Prof. H.-J. Holdt; Vertretung: Prof. U.
Schilde)
Aktualisierung nach der jeweiligen Vorlesung
Vorlesung 1 (15.10.2007)
1. Womit beschäftigt sich die Chemie ?
2. Wie kann man Stoffe einteilen ?
3. Ordnen Sie folgende Stoffe entsprechend der Klassifizierung zu:
H2O, S8, Kochsalzlösung, Luft, Amalgam, SO2,
Milch, Blut, Natronlauge, Hämoglobin!
4. Handelt es sich bei den folgenden Vorgängen um chemische Reaktionen
oder um physikalische
Vorgänge ? Begründung angeben !
a) Lösen von Zucker
b) Zerlegung von Wasser
c) Schmelzen von Glas
d) Rosten von Eisen
e) Photosynthese
f) Sieden von Wasser
g) Backen von Kuchen
h) Destillation von Erdöl
i) Sauerwerden von Milch
j) Aushärten (Abbinden) von Mörtel
5. Nennen Sie sechs physikalische Grundoperationen, mit denen sich
heterogene in homogene Systeme
und Lösungen in reine Stoffe trennen lassen
und erläutern Sie diese kurz an einem Beispiel !
Vorlesungen 2 und 3 (18.10.2007, 22.10.2007) / Stöchiometrie Wichtige
Größen - (pdf-Datei zum Herunterladen)
6. Unterscheiden Sie die Begriffe "Atommasse" und "relative Atommasse" !
7. Was versteht man unter der Stoffmenge, der AVOGADRO-Zahl, der
Molmasse, dem Molvolumen
sowie unter Stoffmengenkonzentration und Äquivalentkonzentration
?
8. Wie groß ist die Stoffmenge von 138 g Natrium ?
9. Berechnen Sie die Stoffmengenkonzentration einer wäßrigen
Lösung von 5,5 mol gasförmigem
Chlorwasserstof in 5 l Wasser !
10. Es sind 250 g einer wäßrigen Kaliumbromidlösung mit einem Massenanteil
von 12 % herzustellen.
Wieviel ist einzuwägen ? [30 g KBr und 220 g
H2O]
11. Eine Flasche mit Essigsäure trägt die Aufschrift: 85 % (Volumenanteil
an reiner Essigsäure).
Wieviel ml reine Essigsäure sind in 800
ml dieser Lösung enthalten ? [680 ml]
12. Welche Masse Zinksulfat (ZnSO4 x 7 H2O) wird
zur Herstellung von 0,8 l einer 0,1 M Zinksulfat-
lösung gebraucht ? [23 g] (Lit.: z.
B. Röbisch S. 56)
Lit.: G. Röbisch, Elementare
Stöchiometrie - größenrichtig und SI-gerecht.
13. 180 g einer Lösung mit einem Massenanteil an B von 68 % werden mit
140 g Lösungsmittel verdünnt.
Welchen Massenanteil an B hat die verdünnte Lösung
? [ω=38,25 %] (Lit.: z. B. Röbisch S. 63)
14. Aus einer Salzsäure mit einem Massenanteil an HCl von 26 % soll
durch Verdünnen mit Wasser
eine Salzsäure des Massenanteils an
HCl von 1 % hergestellt werden. Welche Masse an Wasser
ist zum Verdünnen zu verwenden ? [Die
Masse der Ausgangslösung muß durch Zusatz von Wasser
auf das 26-fache gebracht werden, z.B. 250
g Wasser + 10 g HCL (ω=26 %).]
15. Aus 0,9 kg Schwefelsäure mit einem Massenanteil von 78 % soll durch
Zusatz von konz. Schwefel-
säure (Massenanteil: 98 %) eine 83 %-ige
Schwefelsäure hergestellt werden. Welche Masse an konz.
Schwefelsäure ist zuzusetzen ? [m(H2SO4
conc.)=300 g] (Lit.: z. B. Röbisch S. 65)
16. Berechnen Sie die Massenanteile der Elemente Na, S und O in der Verbindung
Na2SO4 !
[ωNa=32,38 %, ωS=22,57
%, ωO=45,05 %] (Lit.: z. B. Röbisch S. 67)
17. Welche Masse an Roheisen kann man maximal aus 2 t Erz erhalten, das
einen Massenanteil an Fe3O4
von 72 % hat ? [mFe=1,04
t] (Lit.: z. B. Röbisch S. 68)
18. Welche Masse an Kristallsoda, Na2CO3 10 H2O, muß
zur Herstellung von 750 g 5%-iger
Natriumcarbonatlösung eingewogen werden?
[101,2 g]
19. Die Elementaranalyse ergab folgende Massenanteile: Kohlenstoff 75,88
%, Wasserstoff 6,42 %,
Stickstoff 17,81 %. Wie lautet die Verhältnisformel
? [C5H5N] (Lit.: z. B. Röbisch S. 69)
20. Wieviel g Blei(IV)-oxid entstehen bei der Oxidation von 20 g Blei ? [23,08 g]
21. Welche Masse Sauerstoff wird verbraucht, wenn 2 g Phosphor unter Bildung
von P2O5 verbrannt
werden ? [m=2,58 g] (Lit.: z. B. Röbisch
S. 72)
22. Schwefelwasserstoff und Schwefeldioxid sollen zu Schwefel und Wasser
umgesetzt werden. Welche
Masse an Schwefel erhält man, wenn
70 kg H2S und 142 kg SO2 in das Reaktionsgefäß
eingebracht
werden ? [m(S)=98,7 kg] (Lit.: z. B. Röbisch
S. 73)
23. Ergänzen Sie folgende Tabelle !
|
|
Name der Substanz
|
Stoffmenge / mol
|
Molmasse / g mol-1
|
Masse dieser Stoffmenge / g
|
|
2 SO2
|
...
|
2
|
...
|
...
|
|
0,5 Mg
|
...
|
0,5
|
...
|
...
|
|
...
|
Kohlendioxid
|
...
|
44,01
|
132,03
|
|
...
|
Salpetersäure
|
...
|
63,02
|
...
|
|
...
|
Natriumcarbonat
|
...
|
...
|
106,0
|
24. Aus 50 g Magnesiumsulfat-Heptahydrat ("Bittersalz") soll
eine Lösung hergestellt werden, die -
bezogen auf wasserfreies Magnesiumsulfat - einen
Massenanteil von 20 % hat.
Welche Masse an Wasser ist zuzusetzen ? [72,1
g]
25. Schwefelverbindungen sind unerwünschte Bestandteile mancher Öle.
Der Schwefelgehalt kann
bestimmt werden, indem der gesamte Schwefel
in Sulfat-Ionen überführt wird und diese als BaSO4
abgetrennt werden. Aus 6,3 g eines Öls wurden
1,063 g BaSO4 erhalten.
Wieviel % Schwefel enthält das Öl ?
[2,31 %]
26. Welches Volumen an Sauerstoff (unter Normalbedingungen) erhält
man bei der thermischen
Zersetzung von 30 g Kaliumchlorat ? Die
Ausbeute soll 92,6 % betragen ? [7,6 l]
27. Wie lauten das Gesetz der konstanten Proportionen und das Gesetz der multiplen Proportionen ?
28. Nennen Sie die 4 Atomhypothesen von DALTON !
29. Was sind Katodenstrahlen und was Kanalstrahlen ? Wie entstehen und welche Eigenschaften besitzen sie ?
30. Wie wurde das Neutron entdeckt (CHADWICK 1932; Kernreaktionsgleichung angeben !) ?
Vorlesung 4 (25.10.2007)
31. Charakterisieren Sie die beim radioaktiven Zerfall auftretende Strahlung (3 Arten) !
32. Welche Beziehungen bestehen zwischen Massenzahl, Ordnungszahl, Neutronenzahl, Kernladungszahl, Protonenzahl, Nukleonenzahl ?
33. Formulieren Sie die Kernreaktionsgleichung für den α-Zerfall von 226-Ra !
34. Wie ändern sich Massenzahl, Neutronenzahl und Protonenzahl beim α-Zerfall und beim ß(-)-Zerfall ?
35. Erläutern Sie die Begriffe "Nuklide" und "Isotope" an je zwei Beispielen !
36. Erläutern Sie die Altersbestimmung C-haltiger Organismen !
37. Wodurch wird ein chemisches Element charakterisiert ? Was versteht man unter Reinelementen, und was unter Mischelementen ? Nennen Sie je je Beispiel !
38. Chlor besteht aus den Isotopen 35Cl und 37Cl.
Die rel. Atommasse beträgt 35,435. In welchem Verhältnis liegen beide
Isotope vor ?
[78 % 35Cl, 22 % 37Cl]
39. Was versteht man unter dem Massendefekt ?
40. Formulieren Sie die Kernreaktionsgleichung für die erste künstliche Kernspaltung !
Vorlesungen 5 und 6 (29.10./01.11.2007)
41. Beschreiben Sie den RUTHERFORDschen Streuversuch !
42. Was sind die Grundgedanken des RUTHERFORDschen Atommodells ?
43. Formulieren Sie die Kernreaktionsgleichung für die Fusion von Wasserstoff- zu Heliumkernen auf der Sonne !
44. Formulieren Sie die Reaktionsgleichungen:
a) elektrochemische Zersetzung von
Wasser
b) Darstellung von Wasserstoff aus
einem unedlem Metall und verdünnter Salzsäure
c) Herstellung von Wassergas/Synthesegas
und Konvertierung
d) Steam-Reforming-Verfahren
45. Ordnen Sie folgende Stoffe nach ihrer Dichte, ihrem Diffusionsvermögen
und ihrer Ausbreitungsgeschwindigkeit für Schall:
Luft, Kohlendioxid, Stickstoff, Wasserstoff,
Sauerstoff, Helium !
46. Wie könnte man Diwasserstoff von nasc. Wasserstoff experimentell unterscheiden (Gleichung angeben !) ?
47. Skizzieren Sie den Energieverlauf bei der Chlorknallgasexplosion ! Formulieren Sie die entsprechenden Reaktionsgleichungen !
48. Begründen Sie, warum die Dissoziation von Chlor-Molekülen
(ΔH=+243 kJ/mol) mit grünem Licht (λ=550 nm)
nicht gelingt (mit Berechnung) ! h = 6,62608
10-34 J/s
Vorlesung 7 (05.11.2007)
49. Nennen Sie die drei Gruppen binärer Wasserstoffverbindungen, die entsprechenden Strukturmerkmale und je zwei Beispiele !
50. Formulieren Sie jeweils eine Reaktionsgleichung
a) Ammoniaksynthese (HABER-BOSCH-Verfahren)
b) Hydrocracking
c) Hydrotreating
d) FISCHER-TROPSCH-Synthese
e) Herstellung reiner
Metalle mit Diwasserstoff !
51. Nennen Sie Widersprüche, die eine Weiterentwicklung der
Atommodelle nach DALTON und RUTHERFORD notwendig machten !
Wie ist das Leuchten von Gasen in
Geisler-Rören zu erklären ?
52. Wodurch unterscheiden sich Emissionsspektren von Absorptionsspektren ?
53. Was versteht man unter einem Spektrum ?
54. Welcher Grundwiderspruch zu den Gesetzen der klassischen Elektrodynamik
bildete den Anlaß zur Formulierung der
beiden BOHRschen Posulate ?
Wie lauten sie ? Geben Sie auch je eine Gleichung an !
55. Was ist der Grundgedanke der Quantentheorie (PLANCK 1900) ?
56. Berechnen Sie die Wellenlänge eines Photons der Frequenz
1,2 x 1015 Hz ! Wie groß ist die Energie eines solchen Photons
? Wie groß ist
die Energie eines Mols solcher Photonen
(in kJ/mol) ? Wie nennt man diese Strahlung ? [λ=250 nm; 7,9 x 10-19
J; 477 kJ; UV]
57. Wie groß ist die mit der vierten BOHRschen Umlaufbahn
verknüpfte Energie, wenn die mit der ersten Umlaufbahn verknüpfte
Energie
-13,60 eV beträgt ? [-0,85 V]
58. Beschreiben Sie das Emissionsspektrum des Wasserstoffs ! Wie
kommt es zustande ? Mit welcher Gleichung läßt es sich deuten ?
Erläutern Sie den Zusammenhang
zwischen Energie, Frequenz und Wellenlänge der beobachteten Strahlung !
Vorlesung 8 (08.11.2007)
59. Wie kann das 1. BOHRsche Postulat begründet werden ?
60. Nennen Sie die Nachteile des BOHRschen Atommodells !
61. Welche Quantenzahlen gibt es (Name und Symbol) ? Was wird mit
der jeweiligen Quantenzahl charakterisiert ? Welche Auswahlregeln gelten
für sie ?
62. Nennen Sie die drei Regeln/Prinzipien, die dem Aufbau von Mehrelektronensystemen und damit dem PSE zugrunde liegen !
63. In welcher Reihenfolge werden die Energieniveaus (1s, 2s ...) besetzt ?
64. Geben Sie die Elektronenkonfiguration von 6C, 13Al, 23V, 24Cr, 30Zn an !
65. Geben Sie die Valenzelektronenkonfiguration von 9F, 20Ca und 26Fe an !
66. Zeichnen Sie die Energieniveauschemata (mit Unterniveaus) für
die in der Aufgabe 64 enthaltenen Elemente !
Geben Sie für die zuletzt eingebauten
Elektronen die Quantenzahlen an !
Vorlesung 9 (12.11.2007)
67. Geben Sie die Elektronenkonfiguration von 42Mo, 47Ag, 57La, 79Au und 92U an !
68. Geben Sie die Valenzelektronenkonfiguration von 33As und und 47Ag an !
69. Zeichnen Sie die Energieniveauschemata (mit Unterniveaus) für
die in der Aufgabe 67 enthaltenen Elemente !
Geben Sie für die zuletzt eingebauten
Elektronen die Quantenzahlen an !
70. Charakterisieren Sie die 4 Elementblöcke des PSE hinsichtlich der für sie typischen Elektronenkonfiguration!
71. Definieren Sie folgende Begriffe! Welche Trends gibt es innerhalb
der Hauptgruppe von oben nach unten und innerhalb
der Periode von links nach rechts
? Geben Sie dafür jeweils eine Begründung !
a) Atomradius
b) Ionenradius
c) Erste Ionisierungsenergie
d) Elektronenaffinität
e) Elektronegativität
Periodensysteme im Internet:
Vorlesung 10 (15.11.2007)
72. Nennen Sie die Hauptbestandteile der Luft mit den jeweiligen Anteilen !
73. Wenn man ein Becherglas mit flüssiger Luft stehen läßt,
färbt sich die Flüssigkeit nach einiger Zeit blau.
Begründen Sie diese Erscheinung
!
74. Nennen Sie 3 Gruppen von Sauerstoff-Verbindungen mit je zwei Beispielen !
75. Nennen Sie die drei Sauerstoffisotope !
76. Vergleichen Sie die Sauerstoffmenge in der Lithosphäre und in der Hydrosphäre !
77. Vergleichen Sie die Anteile an Sauerstoff und Stickstoff in der Luft und im Wasser !
78. Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Löslichkeit eines Gases und dem Druck sowie der Temperatur ?
79. Formulieren Sie die Reaktionsgleichungen für die Oxidation von Schwefelblüte und Eisenpulver !
80. Erläutern Sie das Prinzip des LINDE-Verfahrens !
81. Was versteht man unter Katalyse und was unter einem Katalysator
? Worauf beruht die Wirkung eines Katalysators ?
Skizzieren Sie die Energieänderung
in Abhängigkeit vom Reaktionsverlauf für eine endotherme Reaktion
ohne und mit
Katalysator !
82. Formulieren Sie die Reaktionsgleichungen für die
a) katalytische Zersetzung von
Wasserstoffperoxid
b) thermische Zersetzung von
Kaliumchlorat
c) Oxidation von Acetylen
83. Wieviel g Sauerstoff werden zur Verbrennung von 1,5 g Wasserstoff benötigt ? Wieviel g Wasser entstehen dabei [12 g; 13,5 g]
Vorlesung 11 ( 19.11.2007)
84. Als Atemgas für Taucher werden O2/He-Gemische
verwendet. Eine Mischung von 40,0 g O2 und 40,0 g He hat den erforderlichen
Gesamtdruck von 120 kPa. Wie groß
sind die Partialdrücke und die Molenbrüche von O2 und He
?
Molenbruch: χA = nA/(nA
+ nB)
85. Nennnen Sie wesentliche Etappen der Entstehung des Sauerstoffs
auf der Erde? Woher weiß man, daß die Erdhülle vor
3,7 Milliarden Jahren keine bedeutenden
Mengen an Sauerstoff enthielt ?
86. Beschreiben Sie die Struktur des Ozonmoleküls ! Geben Sie
auch die Resonanzstrukturen mit den entsprechenden LEWIS-
Formeln an !
87. Formulieren Sie die Reaktionsgleichungen für die Darstellung
von Ozon im SIEMENS-Ozonisator !
Wie kann man das gebildete Ozon nachweisen
? (Reaktionsgleichung angeben !)
88. Was versteht man unter Ozonolyse ? Wofür kann sie ausgenutzt werden ?
89. Nennen Sie drei Verwendungsmöglichkeiten für Ozon !
90. In der Ozonschicht existiert wird ständig Ozon gebildet
und zerfällt wieder. Formulieren Sie dafür die entsprechenden
Reaktionsgleichungen !
91. Begründen Sie anhand von Reaktionsgleichungen die zerstörerische Wirkung von Chlorfluorkohlenwasserstoffen auf die Ozonschicht !
92. Nennen Sie die drei Voraussetzungen für hohe Konzentrationen
an Ozon in der bodennahen Luftschicht ? Warum ist in einigen ländlichen
Gebieten die
Ozonbelastung oft höher als in benachbarten
Ballungszentren (siehe Skript S. 29) ?
Für Interessenten:
Ozon in der Atmosphäre:
Chemie und Umweltbelastung:
Vorlesung 12 ( 22.11.2007)
93. Was versteht man unter der HEISENBERGschen Unschärferelation (Formulierung und Gleichung) ?
94. Was besagt das Konzept der Materiewellen von DE BROGLIE (Formulierung und Gleichung) ?
95. Warum ist der Versuch von DAVISSON und GERMER (1926) ein Beweis für den Wellencharakter der Elektronen ?
96. Wie beschreibt Schrödinger das Elektron ? Worin besteht
die besondere Bedeutung von |ψ|2 ? Geben Sie eine Formulierung
für die
Schrödinger-Gleichung !
97. Was versteht man unter einem Atomorbital ? Wodurch unterscheiden sich Atomorbitale ?
98. Welche drei Quantenzahlen ergeben sich aus der Schrödinger-Gleichung
? Was wird durch sie jeweils charakterisiert ?
Welche Auswahlregeln gelten für
sie ?
99. Skizzieren Sie die räumliche Gestalt des s-, der drei p-
und der fünf d-Orbitale in einem räumlichen Koordinatensystem !
Geben Sie im Falle der p- und d-Orbitale
auch das Vorzeichen der Wellenfunktion in den jeweiligen Orbitallappen an !
100. Geben Sie die Elektronenkonfiguration von 25Mn, 32Ge und 38Sr im Grundzustand an (PAULING-Schreibweise ) !
Vorlesung 13
101. Wann kommt es zur Ausbildung chemischer Bindungen (Betrachtung der Energie und der Elektronenkonfiguration) ?
102. Geben Sie einen Überblick über die Einteilung chemischer Bindungen!
103. Erläutern Sie das Wesen der kovalenten, der ionischen und der metallischen Bindung an je zwei Beispielen !
104. Skizzieren Sie den Energieverlauf in Abhängigkeit vom Kernabstand
beim Annähern zweier Wasserstoffatome ! Wie ist der Kernabstand
im Gleichgewicht (Bindungslänge)
von 74 pm zu erklären, obwohl der 1. Bohrsche Radius 53 pm beträgt ?
105. Erläutern Sie die Grundgedanken der LEWIS-Theorie! Geben Sie
die LEWIS-Formeln von Diwasserstoff, Dichlor, Disauerstoff, Distickstoff,
Kohlendioxid und Wasser
an !
106. Was versteht man unter der Oktettregel ?
107. Formulieren Sie die mesomeren Grenzstrukturen (Resonanzformeln) für HNO3, NO3-, CO32- und C6H6 !
108. Erläutern Sie das Prinzip der Oktetterweiterung an den Beispielen PCl5 und SF6 !
Vorlesung 14 (29.11.2007)
109. Wenden Sie die 18-Elektronen-Regel auf das Komplex-Ion [Co(NH3)6]3+
an !
Was versteht man unter
einer koordinativen (dativen) Bindung ?
110. Erläutern sie das LEWIS-Säure-Base-Konzept an zwei selbstgewähltenen Beispielen !
111. Berechnen Sie den ionischen Bindungsanteil in HCl (μ(HCl)exp = 3,4410-30 Cm, q=1,610-19 C, d = 127 pm) !
112. Zeichnen Sie die LEWIS-Formeln von CO2, HCl und
H2O! Kennzeichnen Sie die Partialladungen ! Warum ist CO2
ein unpolares
Molekül, im Gegensatz
zu HCl und H2O ?
113. Erläutern Sie den Zusammenhang zwischen Stärke der
kovalenten Bindung, Dissoziationsenergie, Bindungslänge und Bindungsgrad
an
den Beispielen Difluor,
Disauerstoff und Distickstoff !
114. Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem Mehrfachbindungsanteil und der Bindungslänge ?
------------------Ende Teil 1---------------------------------------------------------------------------------------
Vorlesung 15 (03.12.2007)
115. Nennen Sie die 4 Regeln des VSEPR-Modells und erläutern Sie diese an je einem Beispiel !
116. Welche Geometrien sind für Molekülverbindungen der allgemeinen
Zusammensetzung
AB2, AB3, AB3E,
AB4, AB4E2, AB5 und AB6 zu erwarten ?
Ordnen Sie die Verbindungen
BeCl2, CO2, BF3, CO32-,
NO3-, CH4, PCl5,
SF6, SO32-,
NH3, XeF4, PCl3 dem jeweligen Strukturtyp zu
!
Vorlesung 16 (10.12.2007)
117. Erläutern Sie den Grundgedanken der VB-Theorie an den Beispielen Diwasserstoff und Distickstoff. !
118. Vergleichen Sie σ- und π-Bindungen miteinander ! Wie
kommen sie zustande ? Gehen Sie dabei auch auf die freie Drehbarkeit
und die Stärke der
Bindungen ein !
119. Was versteht man unter der Doppelbindungsregel ? Womit kann sie begründet werden ?
120. Was versteht man unter Hybridisierung ? Erläutern Sie
die Bindungsverhältnisse im Methan, Ethan, Ethen, Ethin ! Geben Sie dabei
auch auf die charakteristischen
Bindungswinkel ein !
121. Nennen Sie 6 Arten der Hybridisierung, die zugehörige
Zahl der gebildeten Hybridorbitale mit ihrer jeweiligen Orientierung (Geometrie)
und je ein Beispiel !
Vorlesung 17 (13.12.2007)
122. Worin besteht der Grundgedanke der MO-Theorie ? Was versteht man unter der LCAO-Methode ?
123. Zeichnen Sie das MO-Schema für Diwasserstoff ! Warum existiert He2 nicht ? Berechnen Sie die entsprechenden Bindungsordnungen !
124. Sauerstoff ist paramagnetisch. Was versteht man unter dieser
Eigenschaft ? Worin besteht die Ursache ? Formulieren Sie die mesomeren
(LEWIS-)Grenzformeln,
die diesen Sachverhalt einerseits und die Bindungsordnung andererseits widerspiegeln
!
125. Zeichnen Sie das MO-Schema von Disauerstoff (Triplett-Sauerstoff) ! Erklären Sie die Bezeichnung Triplett-Sauerstoff !
126. In welchen Strukturmerkmalen (π*-Orbitale angeben) und in
welchen Eigenschaften unterscheidet sich der Triplett-Sauerstoff vom Singulett-
Sauerstoff ? Wofür
kann deshalb der Singulett-Sauerstoff verwendet werden ?
127. Begründen Sie das Auftreten von roter Lumineszenz
beim Einleiten von Chlor in eine alkalische H2O2-Lösung
!
128. Wie kommt die Färbung der Blätter im Herbst zustande ?
129. Beschreiben Sie die Struktur des Wasserstoffperoxid-Moleküls
(111 °!) und geben Sie dafür eine Begründung !
Wie ist die Stärke
der O-O-Bindung einzuschätzen ?
130. Formulieren Sie die Redoxgleichungen für die Wirkung von
H2O2 (saures Mileu)
a) als Oxidationsmittel
(Iodid-Ionen werden zu Iod oxidiert) und
b) als Reduktionsmittel
(Permanganat-Ionen werden zu Mangan2+-Ionen reduziert, bei gleichzeitiger
O2-Bildung) !
Vorlesung 18 (17.12.2007)
131. Zeichnen Sie das Zustandsdiagramm des Wassers mit folgenden
charakteristischen Kurven bzw. Punkten:
Schmelz-, Sublimations-,
Dampdruckkurve; Schmelz-, Tripel- und kritischer Punkt.
Leiten Sie daraus fünf
wesentliche Schlußfolgerungen ab !
132. Wie kann der Bindungswinkel im Wassermolekül von 104,5 ° begründet werden ?
133. Nennen sie sechs Eigenschaften des Wassers !
134. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit
es zur Ausbildung von Wasserstoffbrückenbindungen kommen kann ?
Wie ist die Stärke
der Wasserstoffbindungen im Vergleich zu van-der-Waals-Bindungen und zu Ionenbindungen
einzuschätzen ?
135. Beschreiben Sie die Struktur von Eis !
136. Was versteht man unter der Dichteanomalie des Wassers ! Nennen Sie vier sich daraus ergebende Konsequenzen !
137. Wie wird die Energie zur Überwindung der Gitterenergie
beim Lösen von
a) Molekülverbindungen
(Molekülgitter, z.B. Zucker)
b) Ionenverbindungen (Ionengitter,
z.B. NaCl)
aufgebracht ?
138. Definieren Sie die Begriffe Kationen, Anionen, Katode, Anode !
139. Wodurch unterscheiden sich Elektrolyte von Nichtelektrolyten (mit Begründung, je zwei Beispiele angeben !) ?
140. Formulieren Sie die Gleichungen für die Dissoziation von Natriumchlorid, Calciumchlorid und Ammoniumnitrat !
Vorlesung 19 (20.12.2007)
141. Die Leitfähigkeit folgender Systeme wurde gemessen: Wasser,
Natriumchlorid-Lösung, Salzsäure, Saccharose-Lösung, Essigsäure.
Ordnen sie die genannten Verbindungen
nach steigender Leitfähigkeit. Wie sind die Unterschiede zu begründen
?
142. Was versteht man unter Kryoskopie und unter Ebullioskopie ? Wozu können die Methoden ausgenutzt werden ?
143. Nennen Sie 3 kolligative Eigenschaften ! Was versteht man unter diesem Begriff ?
144. Was versteht man unter Osmose ? Beschreiben und begründen
Sie die Veränderungen an den Erythrocyten beim Kontakt mit
a) Wasser, b) NaCl (ω=20
%) oder c) (ω=0,9 %; isotonische Kochsalzlösung) !
Vorlesung 20 (07.01.2008)
145. Worin besteht das Wesen der Ionenbeziehung ? Charakterisieren
Sie die folgenden Verbindungen hinsichtlich ihrer Bindungsart:
CO2, KCl, HCl,
ZnS, O2, HI !
146. Nennen Sie drei Eigenschaften, die für Ionenverbindungen (Salze) charakteristisch sind !
147. Was versteht man unter Gitterenergie ? Wofür ist ihre
Kenntnis wichtig ? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen den Ladungen
der Kationen und Anionen
sowie dem Abstand und der Gitterenergie ?
148. Für die Struktur der Ionenverbindungen sind die Ionenradien
besonders wichtig. Welcher Zusammenhang existiert zwischen
a) Ionenradius und Koordinationszahl
b) Größe des
Ionenradius von Kationen und Anionen
c) Ionenradius und Stellung
in der Hauptgruppe und innerhalb der Periode (nur Tendenz angeben !)
d) Ionenradius von positiven
Ionen (gleiches Ion, gleiche KOZ) und Ionenladung.
149. Nennen Sie allgemeine Prinzipien für den Aufbau von Ionenverbindungen (Symmetrie, KOZ, Packung) !
150. Nennen Sie für KA-Strukturen und für KA2-Strukturen jeweils drei Gittertypen !
Für
Interessenten:
( AB-Gitter: Caesiumchlorid-Gitter Natriumchlorid-Gitter Zinkblende-Gitter
AB2-Gitter: Fluorit-Gitter Rutil-Gitter Cristobalit-Gitter )
151. Beschreiben Sie für je zwei selbstgewählte Ionengitter (KA und KA2) hinsichtlich KOZ, Geometrie und Radienverhältnis !
152. Wie lautet der HESSsche Satz ?
153. Erläutern Sie, wie man mit Hilfe des HABER-BORN-Kreisprozesses die Gitterenergie ermitteln kann !
Vorlesung 21 (10.10.2008)
154. Viele Salze sind trotz hoher Gitterenergie gut wasserlöslich ? Wie kann dieser Sachverhalt begründet werden ?
155. Diskutieren Sie den Einfluß von Energie- und Wahrscheinlichkeitsparametern auf den freiwilligen Ablauf chemischer Reaktionen !
156. Was versteht man unter der Aktivität eines Ions in einer
Lösung ? In welchem Fall kann mit der Konzentration anstelle der Aktivität
gerechnet
werden (mit Begründung)
?
157. Berechnen Sie für die Iodwasserstoffsynthese Kp, wenn Kc bei 490 °C 45,9 beträgt !
158. Bei der Reaktion von 1 mol Ethanol mit 1 mol Essigsäure
werden 2/3 mol Essigsäureäthylester und 2/3 mol Wasser gebildet.
Berechnen Sie die Geichgewichtskonstante
! [4]
159. Diskutieren Sie die Lage des chemischen Gleichgewichts in Abhängigkeit
von der Gleichgewichtskonstante K sowie den Zusammenhang
zwischen freier Reaktionsenthalpie
und K !
160. Erläutern Sie den Einfluß der Konzentrationen der
Reaktionsteilnehmer auf die Lage des chemischen Gleichgewichts am Beispiel der
Oxidation
von Schwefeldioxid !
161. Erläutern Sie den Einfluß der Temperatur und des
Druckes (Gesamtdruck) auf die Lage des chemischen Gleichgewichts am Beispiel
der Ammoniaksynthese (ΔH=-92,4
kJ/mol)!
Vorlesung 22 (14.01.2008)
162. Was versteht man unter dem Prinzip von Le Chatelier und Braun ?
163. Erläutern Sie am Beispiel der Iodwasserstoffsynthese
a) den Zusammenhang
zwischen der Gleichgewichtskonstante und den Geschwindigkeitskonstanten der
Hin- und Rückreaktion
b) wie die Reaktionsgeschwindigkeit
der Hin- und die Reaktionsgeschwindigkeit der Rückreaktion definiert ist
!
164. Welche empirische Regel gilt für den Einfluß einer Temperaturerhöhung auf die Reaktionsgeschwindigkeit ?
165. Zu welchem Bruchteil zersetzt sich Iodwasserstoff, wenn Kp bei 25 °C 808 beträgt [6,57 %] ?
166. Im Wassergasgleichgewicht (Kohlenmonoxid und Wasserdampf stehen
im Gleichgewicht mit Kohlendioxid und Wasserstoff) liegen bei
530 °C folgende Volumenteile
vor: CO2: 33,33 %; H2: 33,33 %; CO: 16,66 %; H2O:
16,66 %.
Berechnen Sie die Gleichgewichtskonstante
! Wie sind die Konzentrationsverhältnisse bei 970 °C, wenn K für
diese Temperatur 0,64 beträgt !
[4; H2 und
CO2 zu je 22,1 %; CO und H2O zu je 27,8 %].
167. Geben Sie die Arrheniusgleichung in logarithmischer Form und
in Form einer Geradengleichung an ! Interpretieren Sie die Gleichung
mit Hilfe der Stoßtheorie
! Skizzieren Sie den Verlauf der Funktion graphisch ! Wie kann daraus die Aktivierungsenergie
ermittelt werden ?
Vorlesung 23 (17.01.2008)
168. Nennen Sie fünf leichtlösliche und fünf schwerlösliche Stoffe (Lösungsmittel: Wasser) !
169. Was versteht man unter dem Löslichkeitsprodukt ? Erläutern Sie es an einem selbstgewählten Beispiel !
170. Berechnen Sie die Löslichkeit von
a) Quecksilber(II)-sulfid, KL
= 310-54 mol2/l2
b) Blei(II)-chlorid,
KL = 2,1210-5 mol3/l3
!
171. Erläutern Sie, warum bei der argentometrischen Chlorid-Bestimmung
nach MOHR der Titrationsendpunkt
an der Braunfärbung
der Lösung erkannt werden kann (Gleichungen, Löslichkeiten) !
KL(AgCl) =
210-10 mol2/l2, KL
(Ag2CrO4) = 410-12 mol3/l3
172. Wie wirken sich gleichionige Zusätze auf die Löslichkeit
aus ? Um wieviel sinkt die Löslichkeit von AgCl, wenn anstelle
von reinem Wasser eine
Lösung verwendet wird, deren Konzentration an Chlorid-Ionen 10-1
beträgt (KL s.o.) ?
173. In welchen Fällen verbessert sich die Löslichkeit
bei gleichionigen Zusätzen ! Formulieren Sie zwei Reaktionsgleichungen
als Beispiel !
174. Wie wirken sich fremdionige Zusätze auf die Löslichkeit aus ? Wie ist dieses Verhalten zu begründen ?
Vorlesung 24 (21.01.2008)
175. Nennen Sie drei Nachteile des Säure-Base-Konzepts von ARRHENIUS !
176. Erläutern Sie das Säure-Base-Konzept von BRÖNSTED und LOWRY !
177. Ordnen Sie die folgenden Verbindungen bzw. Ionen den Stoffgruppen
Neutralsäuren, Kationensäuren, Anionensäuren,
Neutralbasen, Kationenbasen,
Anionenbasen, Ampholyte zu:
Wasser, Phosphorsäure,
Hydrogencarbonat-Ionen, Carbonat-Ionen, Ammoniak, Hydroxid-Ionen, Acetat-Ionen,
Essigsäure,
Hexaquaaluminium-Ionen,
Salzsäure, Sulfat-Ionen.
178. Was versteht man unter dem Ionenprodukt des Wassers ?
179. Mit welchen Größen kann die Stärke einer Säure
oder einer Base beschrieben werden ?
Welcher Zusammenhang besteht
zwischen diesen Größen ?
180. Der pH-Wert eines Orangensafts wurde mit 2,4 gemessen. Eine
Borax-Lösung hatte einen pH-Wert von 9,2.
Berechnen Sie für beide
Lösungen die pOH-Werte sowie die Konzentrationen an hydratisierten Wasserstoff-
und Hydroxid-Ionen !
Vorlesung 25 (24.01.2008)
181. Nennen Sie je zwei sehr starke, starke, mittelstarke und schwache Säuren !
182. Was versteht man unter dem nivellierenden Effekt des Wassers ?
183. Welche Reaktion erwarten Sie für die wäßrigen
Lösungen von
a) Na3PO4
b) Na2CO3
c) KCl
d) [Fe(H2O)6]3+
e) Na2SO4
?
184. Berechnen Sie die pH-Werte von
a) 0,5 M HCl
b) 0,05 M
H2SO4
c) 0,2 M Hac;
pKS(Hac) = 4,74
d) 1 M NH4Cl; pKB(NH3)
= 4,75
e) Natriumdihydrogenphosphat-Lösung
(pKS1=2,16;
pKS2=7,21; pKS3=12,32 der Phosphorsäure)
f) 0.2
M NaOH
g) 0.5
M Ca(OH)2 !
185. Entscheiden Sie, welche der nachfolgend genannten Reaktionen
tatsächlich stattfinden ! Begründen Sie Ihre Entscheidung !
a) Salzsäure
+ Ammoniak
b) Ammoniumchlorid
+ Natronlauge
c) Natriumhydrogencarbonat
+ Ammoniak
d) Natriumchlorid
+ Essigsäure
pKS(HCl)
= -7; pKS(NH4+) = 9,25; pKB(OH-)
= -1,74; pKS(HCO3-) = 10,33
Vorlesung 26 (28.01.2008)
186. Was versteht man unter dem Umschlagspunkt eines Indikators ? Warum ist für die praktische Anwendung der Umschlagsbereich relevant ?
187. Skizzieren Sie die Titrationskurven pH=f(vNaOH)
für die Titration von 0,1 M HCl bzw. 0,1 M Hac mit jeweils 1 M NaOH als
Maßlösung !
Kennzeichnen Sie die Äquivalenzpunkte
und den pKS-Wert von Hac ! Wählen Sie für für die
jeweilige Titration einen geeigneten Indikator aus (Begründung
angeben) !
Umschlagsbereiche einiger
Indikatoren: Thymolbblau 1,2-2,8; Lackmus 5,0-8,0; Phenolphthalein 8,2-10,0.
188. Erklären Sie die Wirkungsweise der nachfolgend genannten
Puffersysteme anhand der jeweiligen Reaktionsgleichungen !
a) Essigsäure/Acetat-Puffer
b) Ammoniak/Ammoniumchlorid-Puffer c) Dihydrogenphosphat/Hydrogenphosphat-Puffer
d) Carbonat/Hydrogencarbonat-Puffer
189. Es sind Pufferlösungen des pH-Wertes 5,0 bzw. 8,5 herzustellen.
Wählen Sie jeweils ein geeignetes Puffersystem aus (pKS-werte:
s.o.) !
Wie ist vorzugehen, um
1 l Pufferlösung herzustellen, wenn jeweils Ausgangslösungen der Stoffmengenkonzentration
2 mol/l zur Verfügung stehen ?
[355 ml Hac + 645 ml Naac;
849 ml NH4Cl + 151 ml NH3(aq)]
Für Interessenten:
Vorlesung 27 (31.01.2008)
190. Wie entstehen Komplexe und wie sind sie zusammengesetzt ? Warum bilden die Nebengruppenelemente besonders viele Komplexverbindungen ?
191. Formulieren Sie jeweils zwei Komplexbildungsreaktionen, bei denen sich a) die Löslichkeit und b) die Farbe ändern !
192. Definieren Sie die Begriffe Koordinationszahl und Zähnigkeit !
193. Was versteht man in der Komplexchemie unter Maskierung ? Erläutern Sie diesen Sachverhalt an einem Beispiel !
194. Geben Sie die Namen bzw. Formeln für folgende Komplexverbindungen
an:
a) Hexaquachrom(III)-chlorid
b) Na3[(Cu(CN)4]
c) Dichlorotetraaquachrom(III)-chlorid
d) Natriumhexahydroxostannat(IV)
e) Kaliumhexacyanoferrat(II)
- gelbes Blutlaugensalz.
195. Begründen Sie durch Angabe der Strukturformeln und der
Haftatome, warum Ethylendiamin ein zweizähniger und Ethylendiamintetraacetat
(EDTA)
ein sechszähniger
Ligand ist ! Wie nennt man Komplexe mit solchen mehrzähnigen Liganden und
wodurch zeichnen sie sich aus ?
Vorlesung 28 (04.02.2008)
196. Was versteht man unter Oxidationen, Reduktionen, Oxidationsmittel,
Reduktionsmittel ? Formulieren Sie die Reaktionsgleichungen für die
a) Verbrennung von
Magnesium an der Luft
b) Reaktion von
Magnesium mit Kohlendioxid
c) für die
Reaktion von Kohlenmonoxid mit Eisen(III)-oxid (Hochofenprozeß) !
Ordnen Sie die genannten
Begriffe zu !
197. Welche der nachfolgenden Reaktionen finden statt (Reaktionsgleichungen
vervollständigen !) ?
Begründen Sie den
Sachverhalt ! Verwenden Sie dazu die Begriffe Reduktionskraft/Oxidationskraft,
unedel/edel sowie hoher Lösungsdruck/Tendenz
sich abzuscheiden !
a) Cu (s) + Ag+
(aq)
b) Zn (s) +
Cu2+ (aq)
c) Cu (s) +
Zn2+ (aq)
198. Ordnen Sie die Halogenid-Ionen Cl-, Br-
und I- nach steigender Reduktionskraft !
Welche der wäßrigen
Lösungen von Chlor, Brom und Iod besitzt das stärkste Oxidationsvermögen
?
199. Ein Kupferblech wird in eine Silbernitratlösung getaucht.
Erläutern Sie die Vorgänge, die zur Entstehung der elektrochemischen
Doppelschicht
führen !
200. Skizzieren Sie eine Versuchsanordnung, bei der die Kombination
der räumlich getrennten korrespondierenden Redoxpaare Cu(s)/Cu2+(aq)
und Ag(s)/Ag+(aq)
zur Stromgewinnung genutzt werden kann ! Kennzeichnen Sie Oxidation, Reduktion,
Anode und Katode,
Orte mit hohem und niedrigem
Elektronendruck, Orte mit höherem und niedrigerem Potential sowie die Richtung
des Stromflusses !
201. Wie ist eine Normalwasserstoffelektrode aufgebaut und wozu dient sie ?
202. Zeichnen Sie in ein Energiediagramm die Standardelektrodenpotentiale
(Standardredoxpotentiale, Normalpotentiale) für die nachfolgend
genannten korrespondierenden
Redoxpaare ein !
E0 (Al/Al3+)
= -1,68 V, E0 (Cu/Cu2+) = +0,34 V, E0 (Ag/Ag+)
= +0,80 V, E0 (Zn/Zn2+) = -0,76 V.
Welche maximale Potentialdifferenz
kann bei diesen Beispielen zur Umwandlung chemischer in elektrischer Energie
ausgenutzt
werden (unter Standardbedingungen)
?