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Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1636 „Elementary Processes of Light-Driven Reactions at Nanoscale Metals“ wird für zunächst vier Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und ist eine gemeinsame Initiative der Institute für Chemie und für Physik und Astronomie der Universität Potsdam in enger Zusammenarbeit mit außeruniversitären Einrichtungen und Forschenden der Humboldt Universität zu Berlin.
Das wissenschaftliche Ziel ist die Entwicklung eines umfassenden, grundlegenden mikroskopischen Verständnisses der elementaren Prozesse, die zu lichtgesteuerten chemischen Reaktionen an Metallen im Nanomaßstab führen. Die lichtgetriebene Chemie von Nano-Metallen ist ein aufstrebendes, interdisziplinäres Forschungsfeld. Es stützt sich auf experimentelle und theoretische Grundlagen aus der Nano-Optik, der Physik kondensierter Materie sowie der physikalischen, organischen und anorganischen Chemie. Die Vision besteht darin, chemische Reaktionen an Metallen im Nanomaßstab durch Licht anzutreiben, effizienter zu machen und langfristig auch energetisch durch Sonnenlicht zu ermöglichen. „Wir wollen zunächst die grundlegenden Prozesse verstehen, die Lichtenergie auf molekulare Längenskalen fokussiert und selektiv chemische Reaktionen antreibt. An diesem faszinierenden Übergang zwischen Physik und Chemie sind noch viele Fragen unbeantwortet und wir können unsere Konzepte schon jetzt auf organische Kupplungsreaktionen und Polymerisationen anwenden, z.B. um Nanopartikel asymmetrisch zu funktionalisieren“, sagt Prof. Dr. Matias Bargheer, gemeinsam mit Prof. Dr. Ilko Bald Sprecher des SFB 1636.
Kontakt:
Prof. Dr. I. Bald
Tel.: 0331 977 5238
Email: bald@uni-potsdam.de
 
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